18
Feb

Wussten Sie schon…?

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dass das Honorar eines niedergelassenen Arztes kein Gewinn ist, den er in seine eigene Tasche verdient?
Arzthonorar = Umsatz
Das Honorar, das beispielsweise ein Hausarzt von der Kassenärztlichen Vereinigung quartalsweise bezieht ist, verglichen mit der freien Wirtschaft, nichts anderes als Umsatz. Bevor aber Umsatz zum Gewinn wird, müssen allerlei Kosten abgezogen werden. Im Falle des Hausarztes sind es vor allem die Kosten für das Personal, Räumlichkeiten und Ausstattung der Praxis. Genauso verhält es sich mit den Einkünften durch Privatpatienten, Atteste oder andere Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. All diese Beträge zusammen genommen erhöhen den Umsatz, nicht den Gewinn.
Werden beispielsweise die tariflich festgelegten Gehälter für Arzthelferinnen angehoben und bleiben im gleichen Zeitraum die ärztlichen Honorare gleich, bedeutet dies eine Gewinnschmälerung für den oder die Praxisbesitzer.  In der freien Wirtschaft würde mit Kostendämpfung eingeschritten werden, das heißt Kürzungen des Personalaufwandes, das heißt meist Entlassungen. weiterlesen

5
Sep

Wussten Sie schon…?

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…dass die Annahme falsch ist, Nerven- und Gedächtniszellen wachsen auf keinen Fall mehr nach, wenn sie einmal zerstört sind. Auch in diesem Punkt ist bewiesen, dass die Heilkraft der Bewegung wirkt. Mit Nervengewebe ist es allerdings wie mit jedem anderen Gewebe auch: Nur was benutzt wird, regeneriert gut. Dies gilt für die Nervenbahnen gelähmter Abschnitte, genauso wie für Nervenzellen, die für Denkleistungen zuständig sind. Darüber hinaus schaffen Bewegung und Sport eine erhöhte Durchblutung im Gehirn und somit einen hohen Anreiz für das Sprießen neuer Neuronen (Nervenzellen) und Ganglien (Schaltstellen).

21
Aug

Wussten Sie schon…?

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dass eine Spritze (Injektion) von Ihrem Hausarzt auf verschiedene Weise verabreicht werden kann?
Es gibt die Spritze
 - unter die Haut (subcutan=s.c.), in diesem Fall soll das Medikament im Unterhautfettgewebe deponiert werden (Beispiel Insulin, Heparin). Im Prinzip ist es egal wo, ob Bauch, Oberschenkel oder Arm. weiterlesen

12
Aug

Wussten Sie schon…?

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…dass bei Übergewichtigen eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) weniger aussagekräftig ist als bei Normalgewichtigen?
Bei der Sonografie werden Schallwellen in das zu untersuchende Gewebe ausgesandt und dort unterschiedlich gestreut, reflektiert oder verschluckt. Der Rückstrom dieser Schallwellen wird in elektrische Impulse umgewandelt, mit deren Hilfe ein Bild aufgebaut wird.  Neben anderen Störfaktoren ist ausgeprägtes Fettgewebe eine Barriere, die ein klares Bild verhindert. Dieser Umstand bezieht sich einerseits auf das Unterhautfettgewebe übergewichtiger Patienten, aber auch auf die Einbettung verschiedener Organe und Darmabschnitte in übermäßigen Fettschichten. In der Bildqualität und damit auch in der Beurteilbarkeit der Untersuchungsmethode bedeutet es beispielsweise einen Riesenunterschied, ob ein Ultraschallkopf einem schlanke Bauch aufliegt und der Weg von der Bauchhaut bis zu Leber oder Gallenblase nur wenige Zentimeter beträgt; oder ob der Schallkopf mehrere Dezimeter von der zu untersuchenden Organstruktur entfernt ist.
In der Praxis ist die harmlose Ultraschallmethode bei schlanken Menschen viel häufiger ausreichend ist als bei übergewichtigen. Untersuchungsergebnisse sind also bei Normalgewichtigen besser, schneller, einfacher und schonender zu haben.
Ein Grund mehr, das eigene Körpergewicht unter Kontrolle zu halten.

9
Aug

Wussten Sie schon…?

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…, dass Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf, Diphterie und Polio (Kinderlähmung) nicht nur für Kinder wichtig sind. Diese Infektionsvorsorge bleibt bis ins hohe Alter notwendig. Erwachsene sollten auf eine ausreichende Grundimpfung und eine Auffrischung alle zehn Jahre achten. Als Hausarzt sehe ich immerwieder, wie vor allem Mütter bestens für den Nachwuchs sorgen (ihn impfmäßig vielleicht sogar überversorgen) und für sich selbst nicht mit einer Silbe daran denken, den Impfschutz zu überprüfen.
(Siehe auch Artikel „Was heißt eigentlich…Polio?“)