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16 Aug |
Die Chroniker-Bescheinigung 2 Heute in der Sprechstunde
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Kleingedrucktes lesen!
Als Hausarzt will ich erklären, warum ich so ausführlich auf dieser Bescheinigung herumreite:
Ihr Hausarzt ist nämlich derjenige, der Ihr Formular ausfüllt und die Voraussetzungen prüft. Unter anderem hat er Ihre Anwesenheit in den Vorquartalen zu überprüfen. Gerade gestern hatte ich in meiner Sprechstunde einen Fall, in dem ich die Bescheinigung nicht ausstellen konnte. Der Patient war enttäuscht von mir, dabei war es nicht meine Schuld. Während der Patient mit chronischem Bluthochdruck enttäuscht war, war ich überrascht, wie sehr mich mein Gefühl manchmal trügt. Ich hätte nämlich gewettet, dass ich diesen Patienten seit Jahren jedes Quartal spreche. Da er mit seiner seit Jahren bestehenden Hypertonie chronisch krank ist, hätte ihm ohne weiteres die Bescheinigung zugestanden.
Voraussetzungen werden überprüft weiterlesen
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15 Aug |
Die Chroniker-Bescheinigung 1 Heute in der Sprechstunde
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Unwissenheit kostet Geld
Heute haben sich gleich drei Patienten bei mir darüber beschwert, dass ihre Behandlung so viel kostet: Praxisgebühr, Rezeptgebühr, anteilige Krankenhauskosten und, und, und. Zwei von diesen drei Patienten hatten noch nichts von der sogenannten Chronikerbescheinigung gehört.
Ein Formular zum Geldsparen
Haben Sie seit Jahren Bluthochdruck, leiden Sie unter Asthma bronchiale oder unter Dauer-Rückenschmerzen? Dann sind Sie ein Patient mit einer klassischen chronischen Erkrankung. Diese Art Erkrankungen sind gemeint, wenn es darum geht, die Belastungsgrenze von chronisch kranken Patienten abzusenken. weiterlesen
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7 Aug |
Wann ist ein Blutdruck zu hoch? Teil 3 Heute in der Sprechstunde
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Im letzten und abschließenden Teil dieser spontanen Reihe über den Blutdruck sollen die Behandlungsmethoden besprochen werden.
Wenn tatsächlich ein Bluthochdruck festgestellt wurde und die Gründe dafür abgeklärt sind, haben Patient und Hausarzt eine wichtige und manchmal heikle Aufgabe: Der Blutdruck muss abgesenkt werden. Warum ein erhöhter Blutdruck behandelt werden muss, wird auf dieser Blogseite zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich besprochen werden.
Warum ist die Blutdrucksenkung eine heikle Aufgabe?
Weil die Behandlung des Bluthochdrucks zwei Therapeuten betrifft, die sich einig sein müssen (Patient und Arzt).
Weil zwei unterschiedliche Behandlungsansätze existieren, der nichtmedikamentöse und der medikamentöse.
Weil unter Umständen unterschiedliche Vorstellung darüber existieren, ob, wie und wie lange therapiert werden muss. weiterlesen
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25 Jul |
Wann ist ein Blutdruck zu hoch? Teil 2 Heute in der Sprechstunde
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Im Kommentar zum ersten Teil dieses Artikels (2.7.08) kam die Frage auf, wie ein Blutdruck überhaupt ermittelt wird. Diese Frage ist für Patient und Hausarzt so wichtig, dass ich dazu ausführlich in Form eines Artikels Stellung nehme.
1. ist es richtig, dass heutzutage dem Pulsdruck (Differenz zwischen erstem und zweitem Blutdruckwert) eine immer größere Bedeutung beigemessen wird. Also, im Gegensatz zur früher vorherrschenden Meinung ist ein Blutdruck von 150/115 besser als ein Wert von 160/80. weiterlesen
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22 Jul |
Migränetherapie ohne Medikamente Heute in der Sprechstunde
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Heute entspann sich folgendes Telefonat zwischen Hausarzt und Patient:
Patient: Alles wieder in Ordung!
Hausarzt: Ist ja wunderbar!
Patient: Dann bis zum nächsten Mal. Hoffentlich nicht so bald. weiterlesen
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12 Jul |
aut idem–Das Kreuz mit dem Kreuz auf Deutschlands Rezepten. Heute in der Sprechstunde
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Als Hausarzt bin ich immer wieder mit folgendem Problem konfrontiert:
Einer meiner Patienten hat bislang immer Delix plus von der Firma Sanofi-Aventis gegen seinen Bluthochdruck eingenommen. Heute bekommt er von seiner Apotheke überraschend Ramipril plus von der Firma Hexal ausgehändigt. Sein Problem ist das vieler deutscher Patienten: Sein Hausarzt, also ich, hat das Medikament auf dem Rezept nicht mit einem Kreuz gekennzeichnet.
Nur mit Kreuz im „aut idem“- Kästchen (aut idem = oder das Gleiche) links neben dem Medikament ist der Apotheker verpflichtet genau das Präparat ausgeben, das auf dem Rezept steht. Ist kein Kreuz im „aut idem“ – Kästchen vorhanden, muss zwar die identische Wirkstoffzusammensetzung gewährleistet sein, der Apotheker ist aber verpflichtet, dem Patienten eine der drei preisgünstigsten Varianten des Medikamentes auszuhändigen, die auf dem Markt verfügbar sind. Falls vorhanden, muss er neuerdings ein Präparat der Firma ausgeben, mit dem die Krankenkasse, die den Kopf des Rezeptes ziert, einen Rabattvertrag ausgehandelt hat. weiterlesen
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2 Jul |
Wann ist ein Blutdruck zu hoch? Heute in der Sprechstunde
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Heute habe ich in der Sprechstunde wieder erleben dürfen, wie variantenreich das Thema Blutdruck diskutiert wird. Allein die Streitfrage um die Grenzwerte ist dabei nicht einfach zu beantworten. Ärzte und Patienten haben hier durchaus unterschiedliche Meinungen untereinander, miteinander und gegeneinander.
Dem überaus korrekten Herzspezialisten ist 135/90 mmHg zu hoch (Erklärung der Maßeinheit, siehe Rubrik Was heißt eigentlich… RR?). Der gelassene Hausarzt stört sich nicht an 150/80 mmHg, der sorglose nicht an 170/110 mmHg. Der Eine sagt, der zweite Wert soll möglichst niedrig sein, der Nächste behauptet, darauf kommt es nicht an, einzig der Abstand zwischen den beiden Werten sollte nicht zu groß sein.
Was heißt nun aber Bluthochdruck? weiterlesen





