Aus der Wand

Eine Erzählung von der Heilkraft der Bewegung

aus der wandDas liebevoll gestaltete Buch aus dem Verlag Leben und Schreiben erzählt die Geschichte von Paula und Thomas. Damit ist die Erzählung keine reine Liebesgeschichte, denn es geht in Aus der Wand auch um die heilende Wirkung von Bewegung und Natur. Outdoorsport, in diesem Fall Laufen, Schwimmen und Freeclimbing, spielt eine wichtige Rolle.
Paula hat jahrelang ihren Körper und ihr persönliches Glück vernachlässigt. Sie ist traurig und todkrank geworden und glaubt nun, ihr Schicksal habe sich damit erfüllt. In dieser Situation trifft sie auf Thomas. Er hat seine Lebenskrise bereits durchlebt, hat Mittel und Wege gefunden, sich aus der Umklammerung des Unglücks zu befreien. Thomas ist zwar Mediziner, aber er ist nicht Paulas behandelnder Arzt. Er hilft ihr auf andere Weise, bis sie in der Lage ist, sich selbst zu helfen. Sie lernt Glück wieder zu spüren und darüber hinaus zu spenden.

Vorwort Aus der Wand
Jahrelange Erfahrung als Hausarzt und Ausdauersportler haben meinen Blick auf die Medizin verändert. Bewegung ist trainierbar, diese Ansicht ist keine große Neuigkeit. Jeder weiß, dass das Laufen, Rad fahren, oder Schwimmen dem Menschen gut tun. Aber dass im Sport eine Heilkraft steckt, die helfen kann, Menschen von Asthma, Krebs oder Depression zu befreien, ist weithin unbekannt, oder eine zumindest oft unbequeme Wahrheit. Dabei wäre die tägliche sportliche Bewegung vielleicht effektiver als die tägliche Tabletteneinnahme oder würde diese wunderbar ergänzen.
Und das Glück?
Selten ist es einfach da. Aber wir können durchaus selbst dazu beitragen, denn das Erkennen und Spüren von Glück kann ebenso trainiert werden wie die körperliche Fitness. Beides tritt oft gemeinsam auf! Dabei sind wir unterschiedlich talentiert, üben müssen jedoch alle. Die wärmende Dusche nach einem Lauf durch Schneegestöber oder kühlen Nieselregen, das herrlich prickelnde Gefühl auf der Haut nach einem Bad im kalten Meerwasser. Dazu kommen Stolz und Hochgefühl, weil wir der Kälte und dem schlechten Wetter getrotzt haben, obwohl es uns Überwindung gekostet hat, den ersten Schritt hinaus zu tun.
Nicht immer fällt uns das leicht. Die Krankheit selbst, körperliche Beeinträchtigungen, fehlende Motivation oder das fraglichste aller Argumente, der so genannte Zeitmangel, halten uns davon ab. Wir werden nicht jeden Tag Sport treiben, und wir werden nicht jeden Tag Glück empfinden. Aber wer übt, wird ans Ziel kommen und die heilende Kraft der Bewegung und des Glücks erfahren. 

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