Beruf Landarzt – besser geht’s nicht! (1)

Warum? – Darum:

1. Medizin nahe am Menschen

2. Medizin nach eigenem Weltbild

3. Der Arzt als eigener Chef und Geschäftspartner

4. Ein Beruf mit hervorragendem Einkommen

5. Der Patient als guter Bekannter, Freund und „Lebensgefährte”

6. Der Arzt als Seelsorger

7. Der Arzt als Vorbild

8. Der Arzt als moderner Unternehmer

9. Der Arzt als renommierter Bürger

10. Die Arztfamilie in entspannter Umgebung

Der regelmäßige Leser dieses Blogs dürfte schon bemerkt haben: Der andere Hausarzt macht sich stark für den Fortbestand des Hausarztberufes, vor allem in der Kleinstadt und auf dem Land. Ein Träumer ist er bestimmt nicht. Aber ein Jahr vor dem silbernen Jubiläum in seiner Praxis fasziniert ihn sein Beruf mehr denn je.
In einer Artikelserie in loser Folge erklärt Der andere Hausarzt, warum er seinen Beruf als so außergewöhnlich empfindet. Aber nicht trocken und theoretisch, sondern am eigenen Beispiel der Gemeinschaftspraxis in ländlicher Umgebung – auf dem Weg in die Zukunft.

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8 Responses to “Beruf Landarzt – besser geht’s nicht! (1)”

  1. Tolle Liste! Ich sehe es als noch Außenstehender ähnlich, hoffe jedoch, nicht unbewusst die rosarote Brille aufzuhaben.

    Bitte nicht falsch verstehen, aber der Punkt 4 würde mich etwas genauer interessieren.

    Ich bin definitiv am Hausarztberuf interessiert, vielleicht auch als Landarzt, aber diverse Horrorgeschichten die bei 2000 Euro netto anfangen und bei Praxisinsolvenz aufhören machen einen doch stutzig.

    Ist es nun ein Oberarztgehalt? Oder ein Chefarztgehalt? Oder doch nur ein Assistentengehalt ohne Dienste?

    Viele Grüße

  2. Die Überschriften lesen sich derartig unrealistisch und vor Selbstlob triefend, dass ich erwarte, gleich wieder im Zensorloch zu verschwinden. Die geringe Zahl an kritischen Kommentaren auf so ein Hosianna lässt ja einiges erwarten.
    Auch ich lieber Kollege bin Landarzt, ich liebe diesen Beruf aber ich finde die Bedrohungs- und Misstrauensbürokratie in der wir knietief versanden sowas von grotesk, dass ich bei Ihrer Liste nur noch stumm den Kopf schütteln kann. Ich halte diese Darstellung für so zuckerkitschig, dass ich ja bei Ihnen nur noch als Frankenstein durchgehen kann.
    Es gibt aber Ärzte, die ihren Beruf lieben, den Sumpf in dem sie ihn ausüben müssen aber hassen.
    Wenn Sie das hier abdrucken, dann würde ich Ihnen auch noch ein Gedicht über Ihre Variante von Arztverhalten posten, die es besser auf den Punkt bringt. Schau mer mal

  3. Der heilige Arzt

    Ein Hausarzt trank ein Gläschen Wein
    hielt seinen Kopf schräg und sah ein,
    Dass er doch voller Edelmut
    und alles was er tat sei gut.
    Zwar würde es ihm schlecht entlohnt
    Doch Heilige sind das gewohnt.

    Im Grad wie die Entlohnung fiel,
    schwoll seine Brust, er hatte Stil,
    Er hatte gottesgleiche Würde
    Geld schert ihn nicht, er trägt die Bürde
    der ärztlich edlen Tätigkeit,
    für Gottes Lohn und Dankbarkeit.

    Die Heiligkeit verlieh ihm Glanz,
    Gelegentlich auch Arroganz.
    Bald wollte er auf Wasser laufen
    Er war zu arm zum Schlauchboot kaufen
    Nicht alle waren dann betroffen,

    als Tugendbold im See ersoffen.

  4. Selbst gedichtet?
    Ich lasse zunächst meine weiteren Artikel sprechen.

  5. Mit dem Ende der medizinischen Ausbildung (mit all ihren Höhen und Tiefen der Lehre) in Sicht und mit den Erfahrungen als studentische Aushilfskraft in der Pflege und als Mutter einer kleinen Tochter sprechen mich einige Punkte Ihrer Liste sehr an.
    Ich glaube, ich habe noch viele Vorstellungen und Visionen – besonders davon, was den Umgang mit Patienten angeht. Ich hoffe, ich kann sie mir während des bald startenden Praktischen Jahres und später in der Weiterbildungszeit erhalten.

  6. @angehende Ärztin

    Visionen soll man pflegen und möglichst erfüllen. Ich glaube, dass das gerade als Hausarzt noch immer möglich ist.

    Gruß
    Der andere Hausarzt

  7. erst seit Kurzem bin ich in eine Gemeinschaftspraxis auf dem Land als Hausarzt eingestiegen, jedoch arbeite ich dort seit 3 Jahren mit.
    Insgesamt bin ich mit der Situation sehr zufrieden und möchte keinen anderen Beruf ergreifen.
    Man kann sich viele Freiräume durch konsequente Organisation und, für mich als “Neuling” im Besonderen, durch qualitativ hochwertige Fortbildungen schaffen.

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  1. Werde! Land! Arzt! « Medizynicus Arzt Blog - Juli 28, 2011

    [...] Der Andere Hausarzt: Zehnteiliges Plädoyer für das Landarztleben [...]

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