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26 Feb |
Laufseminare starten erfolgreich Aktuelles, Heilkraft der Bewegung
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Bei Leben & Schreiben (Verlags- und Seminararbeit) ist das erste Laufseminar mit maximaler Beteiligung gestartet. Die Theorieabende und die ersten praktischen Trainingseinheiten liegen hinter den Teilnehmern. Bettina Schomerus-Weinert, selbst erfahrene Marathonläuferin und Triathletin, darüberhinaus Physiotherapeutin, leitet die Kurse.
Von Null auf 4.7 heißt das Motto
Laufanfänger und Teilnehmer, die sich als solche fühlen, haben die Chance in einem Seminar über drei Monate, das richtige Laufen zu lernen. Am Ende soll die Teilnahme am Jedermann-Wettkampf des Ilmenaulaufes am Muttertag in Bad Bevensen stehen (4.7 km). Theorie und Praxis lenken den Blick auch auf Erkenntnisse links und rechts vom Laufen, wie sie heutzutage von der Sportwissenschaft für wichtig gehalten werden. Im Vordergrund stehen Verständnis, Gesundheit und Motivation zum Laufen über Jahre und Jahrzehnte hinweg. weiterlesen
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22 Feb |
Was heißt eigentlich… Tumor? Was heißt eigentlich...?
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Tumor ist nicht automatisch Krebs!
Ein Tumor ist in der Medizinersprache zunächst einmal nichts weiter als eine Gewebeschwellung. Ein Grützbeutel, der sich vorwölbt; ein Aknepickel, der blüht; ein „Horn“, das einem auf der Stirn nach einer Schädelprellung wächst - all das sind Tumore.
Ein Tumor (eine Schwellung) kann durch eine Krebsgeschwulst hervorgerufen werden, ist aber viel häufiger Merkmal einer anderen, meist harmloseren Erkrankung.
Beispiel: Für die Diagnose einer Entzündung gilt die Feststellung von fünf Symptomen (Krankheitszeichen): Tumor (Schwellung), Rubor (Rötung), Calor (Hitze), Dolor (Schmerz) und Functio laesa (eingeschränkte Funktion).
Nehmen wir als Beispiel den Schweißdrüsenabszess in der Achselhöhle, gelten für ihn die Zeichen der Schwellung, der Rötung, der Hitze und des Schmerzes, dazu lässt sich der betroffene Arm nicht mehr so gut bewegen.
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18 Feb |
Wussten Sie schon…? Wussen Sie schon...?
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dass das Honorar eines niedergelassenen Arztes kein Gewinn ist, den er in seine eigene Tasche verdient?
Arzthonorar = Umsatz
Das Honorar, das beispielsweise ein Hausarzt von der Kassenärztlichen Vereinigung quartalsweise bezieht ist, verglichen mit der freien Wirtschaft, nichts anderes als Umsatz. Bevor aber Umsatz zum Gewinn wird, müssen allerlei Kosten abgezogen werden. Im Falle des Hausarztes sind es vor allem die Kosten für das Personal, Räumlichkeiten und Ausstattung der Praxis. Genauso verhält es sich mit den Einkünften durch Privatpatienten, Atteste oder andere Leistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. All diese Beträge zusammen genommen erhöhen den Umsatz, nicht den Gewinn.
Werden beispielsweise die tariflich festgelegten Gehälter für Arzthelferinnen angehoben und bleiben im gleichen Zeitraum die ärztlichen Honorare gleich, bedeutet dies eine Gewinnschmälerung für den oder die Praxisbesitzer. In der freien Wirtschaft würde mit Kostendämpfung eingeschritten werden, das heißt Kürzungen des Personalaufwandes, das heißt meist Entlassungen. weiterlesen
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15 Feb |
Die Blutuntersuchung Teil 6 medizinisches Wissen für Jedermann
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Die Nierenwerte
Die Blutuntersuchung beim Hausarzt umfasst in der Regel drei Nierenwerte:
Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure.
Kreatinin
Kreatinin ist das Abbauprodukt des Kreatins. Kreatin wiederum ist eine Säure, die der Muskelzelle als Energiereserve dient. Da das Abbauprodukt dieser Säure, also Kreatinin, nahezu vollständig über die Niere aus dem Blutkreislauf gefiltert wird, gilt der Kreatininspiegel im Blut als Maß für eine einwandfreie Nierenfunktion. Es handelt sich hierbei also um eine indirekte Messung der Nierenleistung. Normalwerte sind für den Laien uninteressant, nur soviel sei erwähnt: Ist der Kreatininwert im Blut zu hoch gilt es, die Nieren und deren Funktion genauer zu untersuchen (Urinprobe, Ultraschall, Röntgen u.a.m.). Oft reicht es, die Tages-Trinkmenge zu erhöhen, um eine besser Spülleistung der Niere zu erreichen. weiterlesen
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12 Feb |
aut idem - Das Kreuz mit dem Kreuz (Fortsetzung) Heute in der Sprechstunde
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Dieser Artikel bezieht sich auf den gleichnamigen Artikel erschienen am 12. Juli 2008 auf diesem Hausarzt-Blog. Zu diesem Artikel gab es heute einen Kommentar, zu dem ich Stellung nehmen möchte, weil er ein paar Missverständnisse birgt, die weit verbreitet sind:
1. Korruption durch aut idem?
Das aut-idem-Kreuz verstärkt nicht den Wettbewerb, sondern legt den Apotheker auf die Herausgabe eines bestimmten Medikaments fest.
Ein “Nicht-Kreuz” verstärkt den Wettbewerb ebenfalls nicht, sondern allenfalls die Korruption. Denn inzwischen geht es auch hier nicht mehr um den besten Preis, sondern um die Frage welcher Pharmahersteller hat die besten Rabattverträge mit welcher Krankenkasse. Und meines Erachtens riechen solche Verträge geradezu nach Geldwanderungen unter dem Tisch. weiterlesen
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8 Feb |
Der andere Hausarzt feiert… Aktuelles, In eigener Sache
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…seinen 5555. Besucher. Heute am Sonntag Mittag, den 8. Februar 2009 ist es soweit: Seit Mitte August 2008 haben 5555 Interessierte (und Zufallsbesucher) den Blog www.der-andere-hausarzt.de aufgerufen. Besucher aus 19 Ländern der Erde und 201 deutschen Städten wurden von der Statistik registriert.
Das ist ein schöner Erfolg, zumal ich diesen Blog bisher ohne große Werbung in meinem Umfeld gestartet habe. Danke an alle Leser und Kommentatoren und für alle Links. Hier sei besonders die lohnenswerte website www.krebscafe.de erwähnt, auf der eine ausführliche und positive Rezension meines Romans “Aus der Wand” zu lesen ist.
Des weiteren verweise ich auf die “Internet-Zeitung” www.online-artikel.de auf der vier Artikel von mir innerhalb kurzer Zeit über 800 Leser gefunden haben (am besten unter erweiterter Suche Weinert eingeben und auf Hausarzt klicken, um alle Artikel des Autors aufzurufen oder einfach hier klicken).
So macht es Spaß weiterzumachen, mit Dr. Kunze, der medizinischen Fortbildung für Jedermann, Heute in der Sprechstunde, Was heißt eigentlich…?, Wussten Sie schon…? und, und, und.Â
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6 Feb |
Die Blutuntersuchung Teil 5 medizinisches Wissen für Jedermann
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Die Leberwerte
Die Leberwerte im Rahmen einer Blutuntersuchung setzen sich im Wesentlichen aus drei Enzymwerten zusammen:
GOT (neu: AST), GPT (neu: ALT) und γ-GT (sprich: Gamma-GT), dazu kommen der Gallenfarbstoff Bilirubin, Gerinnungswerte und weniger häufig untersuchte Werte.
Die alltägliche Bedeutung liegt bei den drei Enzymen GOT, GPT und γ-GT, wobei es eher verwirrend wäre, wenn ich hier die Abkürzungen erklärte. Ich behaupte, nicht einmal jeder Arzt würde die Buchstaben aus dem Stehgreif ersetzen können, solange er nicht im Alltag damit zu tun hat. weiterlesen
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2 Feb |
Dr. Kunze hört (nicht) auf 8 Kolumne des Monats
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Februar 2009
Ärztefortbildung
Hausarzt Dr. med. Anselm Kunze schlenderte durchs Foyer auf der Suche nach einer Tasse Kaffee. Weiter hinten erkannte er die Vertreterin der Firma rondopharm, die ihn seit Jahren in der Praxis besuchte. Sie winkte aufgeregt und stand inmitten der Tische mit dem üppigen Buffet.
„Nun, wie hat Ihnen der Vortrag gefallen, Herr Doktor?“
„Ganz ausgezeichnet. Sehr interessant und vor allem sehr gut vorgetragen. Ich gratuliere zu diesem Referenten und danke nochmals für die Einladung, Frau Heinemann.“
Dr. Kunze war froh über das Namensschild am Revers, und die Pharmareferentin schien sich wie ein Kind über Lob und Dank zu freuen. Hausarzt Dr. Kunze war noch vom alten Schlag und wirklich dankbar für eine Veranstaltung, die bestens organisiert und überdies beinahe kostenlos war. Außerdem konnte er eine Auffrischung seiner Kenntnisse, was die Bluthochdrucktherapie betraf, gut gebrauchen.
Mit einer Tasse Kaffee in der einen und einem Teller voll Antipasti in der anderen Hand lächelte er der adretten Dame zu und schlenderte weiter. Er sah sich in der imposanten Halle um, als wäre er zum ersten Mal in einem First-class-Hotel. Schließlich gesellte er sich zu einer Dreiergruppe von Arztkollegen an einem der Stehtische. Schüchterner als er sonst im Leben war, grüßte er in die Runde, und zwei Damen und ein Herr nickten zurück. Er lauschte schweigend ihrem Gespräch. Als er begriff, dass es um die letzte Honorarabrechnung ging, zog er weiter. Das Thema Verdienst als Gesprächsthema unter Ärzten hing ihm zum Hals raus. Im Parkhauskeller standen Mercedes, BMW, Jaguar und Porsche in einer Reihe und zwei, drei Stockwerke höher, bei Tischgesprächen mit Edelschnittchen, schien es ums nackte Überleben zu gehen…
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Möchten Sie wissen, wie es mit Dr. med. Anselm Kunze weiter geht?
Hausarzt Dr. Kunze hört (nicht) auf - erscheint am 12. November 2010 als Taschenbuch im Verlag Leben&Schreiben zu einem Verkaufspreis von 12,- Euro.
Vorbestellen lohnt sich! Subskriptionspreis 10,- Euro
Wer bis zum 11. November 2010 einen 10-Euro-Schein an Leben&Schreiben, Am Rießel 12, 29549 Bad Bevensen einsendet, dem wird das Buch sofort nach Erscheinen kostenfrei zum Subskriptionspreis zugeschickt. Absender nicht vergessen!
Alles über Hausarzt Dr. Kunze als E-Book, siehe hier





