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27 Dez |
Die elektronische Gesundheitskarte Aktuelles, der Online-Hausarzt
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Ab 2009 wird nach und nach in ganz Deutschland die elektronische Gesundheitskarte eingeführt. Auf ihrem Chip werden alle wesentlichen Informationen der Versicherten (Patienten) abgespeichert, inklusive medizinischer Details.
Die Meinung eines Hausarztes
Als Hausarzt spürt man, wie überall im Leben, dass die Moderne Einzug hält. Oft genug profitieren wir alle davon. Aber in letzter Zeit hören wir immerwieder von Datenskandalen, von denen wir uns eigentlich alle hätten denken können, dass es sie gibt. Schließlich haben wir alle immerwieder seltsame Post im realen wie im elektronischen Briefkasten. Was machbar ist, wird gemacht. Was zu verkaufen ist, wird verkauft. Also auch Adressen, persönliche Daten und demnächst medizinische Details. Moral? Es gibt selbstverständlich eine Moral in unserer Gesellschaft, die Moral des Einzelnen und die Moral von Vielen. Aber gibt es die Moral der Masse? weiterlesen
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22 Dez |
Die Blutuntersuchung Teil 1 medizinisches Wissen für Jedermann
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[Unter dem Thema "medizinisches Wissen für Jedermann" veröffentlicht Der andere Hausarzt leicht verständliche Texte in denen medizinische Sachverhalte erklärt werden. Hierbei geht es vor allem um Dinge, die einem täglich beim Hausarzt begegnen. Den Anfang macht eine Artikelreihe zum Thema Blutuntersuchung.]
Teil 1: Die Blutentnahme
Jede Blutentnahme ist prinzipiell ein operativer Eingriff, wenn auch ein kleiner und meist harmloser. Mit einer spitzen Hohlkanüle wird dabei eine Vene punktiert, in der Regel eine Arm- oder Handrückenvene.
Untersucht wird in der Regel Venenblut
Jede Vene des Körper-Kreislaufes führt sauerstoffarmes Blut mittels der so genannten Muskelpumpe und mit Hilfe der Venenklappen Richtung Herz. Das bedeutet, in einer Vene herrscht kein nennenswerter Druck. Im Gegensatz zu den Verhältnissen in einer Schlagader (Arterie), bei deren unachtsamer Punktion das Blut sehr weit spritzen kann, fließt Venenblut lediglich aus einer Wunde.
Das Blut wird mit einem Stauschlauch am Oberarm gestaut. Der Blutfluss Richtung Herz wird dadurch behindert, die Venen treten hervor. Es sammelt sich ein Blutreservoir unterhalb des Stauschlauches. (Früher wurde tatsächlich ein Schlauch benutzt, heute handelt es sich eher um einen Gurt. Die alte Bezeichnung ist aber geblieben.) In Fällen von schlechten Venenverhältnissen am Arm kann eine Punktion der Leistenvene bzw. der Halsvenen notwendig werden. weiterlesen
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18 Dez |
Liebesgeschichte hilft Krebspatientinnen Bücher
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“Aus der Wand” inspiriert eine Gruppe von Krebspatientinnen so, dass sie die Kernbotschaft von der Heilkraft der Bewegung in die Tat umsetzt.
(”Aus der Wand” von Wolf-Peter Weinert,
Hausarzt und Schriftsteller,
ISBN 978-3-9808429-4-5 Euro 12,- überall im Buchhandel oder unter www.lebenundschreiben.de)
Die Damen kennen sich von der Chemotherapie Die Farbe der Flüssigkeiten in den Infusionsflaschen verraten ihnen, wie krank die jeweils andere ist. Eines Tages macht das Buch “Aus der Wand” unter ihnen die Runde und trifft den Nerv der Frauen. Wenngleich durch niederschmetternde Diagnosen und Chemotherapie geschwächt, beginnt jede der Patientinnen behutsam mit dem Ausdauersport. Schwimmen, laufen, walken oder Rad fahren stehen für sie jetzt auf dem täglichen Programm. Es gibt keine Wunderheilungen, aber jede von ihnen fühlt sich besser, spürt mehr Lebenswillen in sich - mehr Kraft sich der Krankheit zu widersetzen, fühlt sich auf dem Weg zur Gesundheit. weiterlesen
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14 Dez |
Was heißt eigentlich… CT, CCT und CTG? Was heißt eigentlich...?
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Als Hausarzt bekommt man gelegentlich ungewollten Nonsens von Patienten zu hören. Beispielsweise, wenn jemand gern ein CCT von seinem Knie haben möchte oder ein CTG vom Rücken. Das sind dann die Gelegenheiten, bei denen jeder Hausarzt denkt, das müsste man sich alles mal aufschreiben. In diesem Falle habe ich es getan, in vielen anderen verschwinden die unabsichtlichen Späße in der Welt des Vergessens.
Also, ein CT ist ein Computertomogramm und damit die besondere Form einer schichtförmigen Röntgenaufnahme eines bestimmten Körperabschnittes. Genaueres ist in der dreiteiligen Serie „Einmal in die ‚Röhre‘ bitte“ in der Kategorie Heute in der Sprechstunde nachzulesen. weiterlesen
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11 Dez |
Patientenverfügung V Patientenverfügung
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Fünfter und letzter Teil der Serie über Patientenverfügung
Entgegen der Ankündigung in Teil IV werde ich in diesem vorläufig letzten Teil über das Thema Patientenverfügung sehr konkret. Ich stelle hier den Entwurf eines Patienten vor, den er mit mir als seinem Hausarzt abgestimmt hat, und der mir sehr gut gefallen hat.
Diese formlose Verfügung enthält Dinge, die ich in den vorherigen Artikeln zu diesem Thema erwähnt habe. Darüber hinaus merkt man sofort, dass sich hier jemand Gedanken gemacht hat. Da der Patient eine gut leserliche Schrift hat, wird er diese Verfügung handschriftlich verfassen und damit die persönliche Note betonen. Des weiteren hat der Patient mit seiner Ehefrau, seinen Kindern und mit seinem Hausarzt ausführliche Gespräche zum Thema Sterben und Tod geführt.
(Der Text wird gut leserlich, wenn Sie die Seitenansicht vergrößern, beim Windows Explorer unten rechts) weiterlesen
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6 Dez |
Der Kunze hört (nicht) auf 6 Kolumne des Monats
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Dezember 2008
Der tägliche Patient
Hausarzt Dr. Kunze konnte seine Praxis gar nicht aufgeben. Was würde Herr Vogelsang dann tun? Vielleicht würde er sich umbringen. Nicht, weil Dr. Kunze sich selbst für einen besonders guten Hausarzt hielt, dachte er so, sondern weil Herr Vogelsang jeden Tag zu ihm kam. Jeden Tag, von Montag bis Freitag. Der Arztbesuch am Ende des späten Nachmittags gab dem Leben dieses Patienten einen Sinn. So mager dieser Lebensinhalt auch sein mochte, Herr Vogelsang hing am täglichen Arztbesuch wie andere an ihrer Familie oder an der Arbeit. Dr. Kunze hatte einiges versucht, um das zu ändern. Er hatte Herrn Vogelsang einen Termin mit einer Woche Abstand gegeben, tags drauf saß der Patient mit Darmkoliken in seinem Sprechzimmer. Der Versuch mit drei Tagen Praxispause führte zu einer Verbrennungswunde, die Einbestellung für den übernächsten Tag zum Hexenschuss.
Herr Vogelsang kam jeden Tag, seit vierzehn Jahren.
Warum? Hausarzt Dr. Anselm Kunze ahnte es.
Eines Tages hatte er Herrn Vogelsang gefragt, ob er eigentlich wieder heiraten wollte. Bernhard Vogelsang war gut zwei Jahre zuvor Witwer geworden und kam seitdem, anfangs wöchentlich, mit teils fadenscheinigen Argumenten in die Sprechstunde. Weil Dr. Kunze den Patienten mochte, auch wenn er eine Spur zu häufig in der Praxis erschien, hatte er zu Herrn Vogelsang gesagt:
„Warum heiraten Sie nicht wieder! Sie sind doch ein toller Mann. Ledige, ältere Frauen gibt es genug, die sich nach Zweisamkeit sehnen.“
Seit diesem Tag kam Herr Vogelsang täglich zu ihm. Der Arztbesuch machte sein Leben lebenswert, wie er seinem Hausarzt gestand.
Mit der Zeit ahnte Dr. Kunze, was in seinem Patienten vorging. Vierzehn Jahre täglicher Kontakt öffneten ihm nun die Augen. Manche über die Jahre verteilte Anmerkung Vogelsangs bestätigte Dr. Kunze in seinem Verdacht: Der Mann war im Grunde seines Herzens homosexuell. Und sein Patient war verliebt. Nicht nur verliebt in den Hausarzt, sondern auch überzeugt von dessen Gegenliebe, wenn der auch die eigene Neigung nicht wahrhaben wollte. Noch nicht…
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Möchten Sie wissen, wie es mit Dr. med. Anselm Kunze weiter geht?
Hausarzt Dr. Kunze hört (nicht) auf - erscheint am 12. November 2010 als Taschenbuch im Verlag Leben&Schreiben zu einem Verkaufspreis von 12,- Euro.
Vorbestellen lohnt sich! Subskriptionspreis 10,- Euro
Wer bis zum 11. November 2010 einen 10-Euro-Schein an Leben&Schreiben, Am Rießel 12, 29549 Bad Bevensen einsendet, dem wird das Buch sofort nach Erscheinen kostenfrei zum Subskriptionspreis zugeschickt. Absender nicht vergessen!
Alles über Hausarzt Dr. Kunze als E-Book, siehe hier
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2 Dez |
Nikolausausgabe der Hausarzt-Kolumne Aktuelles
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Am 6.12. 2008 erscheint die 6. Ausgabe der Kolumne Dr. Kunze hört (nicht) auf im Blog www.der-andere-hausarzt.de. Damit ist das halbe Jahr voll. Dieses Mal ist Hausarzt Dr. med. Anselm Kunze Teil einer skurrilen Geschichte. Aber so ist das Leben eines Hausarztes - bunt und vielfältig - im Guten wie im Schlechten. In welche Kategorie die Dezember-Ausgabe gehört, mag der Leser selbst entscheiden.





