31
Okt

Novemberausgabe der Hausarztkolumne

categories Aktuelles    

Am 2. 11. 2008 wird die fünfte Ausgabe der Kolumne Dr. Kunze hört (nicht) auf bei www.der-andere-hausarzt.de erscheinen. Dieses Mal fragt sich der alternde Hausarzt, ob er sich in Sachen Lebensanschauung und Kindererziehung nicht zu weit von seinen Patienten entfernt. Versteht er seine Patienten noch? Sind seine Ratschläge noch up to date? Lesen Sie selbst.

19
Okt

Der andere Hausarzt macht Urlaub

categories In eigener Sache    

“Der andere Hausarzt” wird in den kommenden zwei Wochen selbst von der stärkenden Wirkung der Bewegung in der Natur profitieren. Bergwandern stärkt Seele und Körper.
Danach erwartet die Besucher dieses Blogs die Fortsetzung der Serie um die Patientenverfügung und andere Vorausverfügungen. Wenig später erscheint bereits Teil 5 der monatlichen Kolumne “Dr. Kunze hört (nicht) auf”.

17
Okt

Patientenverfügung III

categories Patientenverfügung    

Was ist eine Patientenverfügung?
Beginnen wir damit, was eine Patientenverfügung nicht ist: Sie ist kein Patiententestament. Ein Testament klärt die Verhältnisse nach unserem Tod, eine Patientenverfügung soll aber unser Sterben klären. Sterben ist die Phase vor unserem Tod, gleichsam eine Übergangsphase, eine Phase in der wir definitiv noch leben.
Für den Fall, dass wir uns in dieser Übergangsphase nicht mehr äußern können, ist die Patientenverfügung da. Sie ist eine Vorausverfügung unseres Willens für die Zeit, in der wir nicht mehr in der Lage sind, unseren Willen zu bekunden, was das eigene Leben und Sterben betrifft. Und nichts anderes! Es geht nicht um unser Haus, um unsere Juwelen und unser Auto, es geht ausschließlich um die Art und Weise unseres Lebens und Sterbens in der Phase vor unserem Tod. Für den Fall, dass wir uns noch äußern können, ist eine Patientenverfügung überflüssig. Wir können dann sagen, was wir denken und wollen. weiterlesen

14
Okt

Patientenverfügung II

categories Patientenverfügung    

Heute nun zu den angekündigten Fallbeispielen aus der Praxis:
Fall 1: Ein 80-jähriger Patient erleidet seinen dritten Schlaganfall und fällt ins Koma. Nach seinem zweiten Schlaganfall hatte er sich soweit erholt, dass er eine Patientenverfügung ausstellen konnte. Im Kreise der Familie hat er besprochen, dass er die Tortur eines Schlaganfalls und der anschließenden Krankenhausbehandlung nicht nochmal überleben möchte. Seine Einstellung hat er im Feld Bemerkungen auf dem Verfügungsformular schriftlich zusammengefasst. Seinen Hausarzt hat er ebenfalls informiert, der überdies die geistige Klarheit seinen Patienten auf dem Formular bestätigt hat. Der Vorgang lag vier Monate zurück als den Patienten der dritte Schlaganfall ereilte. Der Hausarzt kam und verzichtete auf eine Einweisung ins Krankenhaus. Mit einfachen pflegerischen Maßnahmen überlebte der Patient noch fünf Tage, bevor er friedlich im Kreise seiner Lieben entschlief. weiterlesen

12
Okt

Patientenverfügung I

categories Patientenverfügung    

Auftakt zu einer Artikelserie zum Thema Vorausverfügungen.
Allgemeines
Als Hausarzt stelle ich immer wieder fest, wieviel Verwirrung, Unsicherheit und Unwissenheit zum Thema Patientenverfügung und verwandte Erklärungen unter allen Beteiligten bestehen. Dazu kommt häufig eine gehörige Portion Oberflächlichkeit, ebenso auf allen Seiten. Genau daraus resultiert meines Erachtens, der unstete und unsichere Umgang mit derlei Verfügungen auf Seiten von Verwandten, Bekannten und vor allem auf Seiten der behandelnden Ärzte.  
Die Ängste der Ausstellenden einer Patientenverfügung bieten dann auch ein weites Spektrum. Sie reichen von: Die Ärzte tun sowieso nicht das, was ich will! Bis hin zur Sorge, frühzeitig als Organersatzlager zu enden, obwohl das eigene Leben ohne große Mühe noch rettbar gewesen wäre.
Die Reaktionen der Ärzte auf Patientenverfügungen sind nicht weniger vielfältig. Sie reichen von: Der Tod ist mein Feind. Ich tue alles, was in meiner Macht steht, ihn zu verhindern. Was interessiert mich der Wisch. Bis hin zum ausführlichem Studium der Verfügung mit Rückversicherung bei Verwandtschaft und Hausarzt. weiterlesen

9
Okt

Die Heilkraft der Bewegung 20

categories Heilkraft der Bewegung    

Schlussartikel
Mit dem heutigen Artikel beendet Der andere Hausarzt die Reihe Die Heilkraft der Bewegung.
Der regelmäßige Leser der 20-teiligen Serie ist nun eingeweiht, was die theoretischen Grundlagen des Gesundheitssports betrifft. Die Artikelreihe wird unter dem Thema Heilkraft der Bewegung erhalten bleiben, so dass ein Nachlesen bestimmter Inhalte jederzeit möglich ist. Darüberhinaus bietet die Kommentarfunktion die Möglichkeit, Wünsche für weitere Erläuterungen zu äußern, Anregungen zu geben und Fragen zu stellen.
Inhalt der Artikelreihe:
• Geklärt wurde die Frage, was der Unterschied zwischen Bewegung und Sport ist
• Einblicke in die Theorie der Energiebilanz wurden gegeben
• Grundlagen zur Funktion des Herz-Kreislaufsystems wurden vermittelt
• es folgten neun Artikel, die ausführlich Antwort gaben auf die Frage, warum wir uns bewegen sollen
• danach vier Beiträge, die sich um das Wie? kümmerten
• der vorletzte Artikel der Reihe befasste sich mit der Aussagekraft eines Laktattests. weiterlesen

3
Okt

Dr. Kunze hört (nicht) auf 4

categories Kolumne des Monats    

Oktober 2008
Duzen – Siezen
Dr. Kunze öffnete die Tür zu seinem Sprechzimmer und begrüßte eine junge Frau, die ihm bekannt vorkam. Ja, er kannte sie ganz sicher, aber er konnte nicht sagen, wer sie war. Sie lächelte und sagte nichts, sie ließ ihn denken. In seinem Kopf kreisten Bilder eines Mädchens, einer Jugendlichen, die jetzt eine junge Dame war.
Dörte! Richtig, Dörte!
Der Arzt setzte sich auf den zweiten Patientenstuhl neben sie. Er freute sich, die junge Frau nach der langen Zeit wiederzusehen und wollte einfach mit ihr reden. Sie sprachen eine Weile über alte Zeiten, über Kinderkrankheiten, Schwierigkeiten in der Schule und in der Pubertät, heftige Auseinandersetzungen mit den Eltern und mit den Lehrern. Ja, sie war das gewesen, was ein Nachbar mal einen Satansbraten nannte.
„Darf ich überhaupt noch Du sagen?“ weiterlesen

1
Okt

Hausarzt-Kolumne im Oktober

categories Aktuelles    

Der andere Hausarzt präsentiert am 3. Oktober 2008,
Teil 4 der monatlichen Kolumne “Dr. Kunze hört (nicht) auf”.
Inzwischen ist Hausarzt Dr. med. Anselm Kunze den Lesern aus drei Monatskolumnen bekannt. Der Hausarzt praktiziert in eigener Praxis. Sein sechzigster Geburtstag liegt hinter ihm. Gedanken ans Aufhören schleichen sich immer häufiger in den Alltag. In der Oktober-Ausgabe erfährt der Leser von den Tücken des Alters, was das Gedächtnis des Arztes betrifft. Es ist nicht immer einfach, auf ein langes Arztleben zurückzublicken, viel hat Dr. Kunze erlebt und viele Menschen hat er kennengelernt, in ihren unterschiedlichen Lebensabschnitten. Die kleinen Sorgen des Hausarztes in diesem Zusammenhang mögen für den Leser Grund zum Schmunzeln sein.
Für Neulinge dieser Serie steht der Einleitungstext zur Kolumne auf der
Seite “Kolumne”.
Zu den Vorausgaben der monatlichen Kolumne geht’s unter dem Thema “Kolumne des Monats”.