Wussten Sie schon…?
…dass bei Übergewichtigen eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) weniger aussagekräftig ist als bei Normalgewichtigen?
Bei der Sonografie werden Schallwellen in das zu untersuchende Gewebe ausgesandt und dort unterschiedlich gestreut, reflektiert oder verschluckt. Der Rückstrom dieser Schallwellen wird in elektrische Impulse umgewandelt, mit deren Hilfe ein Bild aufgebaut wird. Neben anderen Störfaktoren ist ausgeprägtes Fettgewebe eine Barriere, die ein klares Bild verhindert. Dieser Umstand bezieht sich einerseits auf das Unterhautfettgewebe übergewichtiger Patienten, aber auch auf die Einbettung verschiedener Organe und Darmabschnitte in übermäßigen Fettschichten. In der Bildqualität und damit auch in der Beurteilbarkeit der Untersuchungsmethode bedeutet es beispielsweise einen Riesenunterschied, ob ein Ultraschallkopf einem schlanke Bauch aufliegt und der Weg von der Bauchhaut bis zu Leber oder Gallenblase nur wenige Zentimeter beträgt; oder ob der Schallkopf mehrere Dezimeter von der zu untersuchenden Organstruktur entfernt ist.
In der Praxis ist die harmlose Ultraschallmethode bei schlanken Menschen viel häufiger ausreichend ist als bei übergewichtigen. Untersuchungsergebnisse sind also bei Normalgewichtigen besser, schneller, einfacher und schonender zu haben.
Ein Grund mehr, das eigene Körpergewicht unter Kontrolle zu halten.


August 12, 2008 














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