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7 Aug |
Wann ist ein Blutdruck zu hoch? Teil 3 Heute in der Sprechstunde
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Im letzten und abschließenden Teil dieser spontanen Reihe über den Blutdruck sollen die Behandlungsmethoden besprochen werden.
Wenn tatsächlich ein Bluthochdruck festgestellt wurde und die Gründe dafür abgeklärt sind, haben Patient und Hausarzt eine wichtige und manchmal heikle Aufgabe: Der Blutdruck muss abgesenkt werden. Warum ein erhöhter Blutdruck behandelt werden muss, wird auf dieser Blogseite zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich besprochen werden.
Warum ist die Blutdrucksenkung eine heikle Aufgabe?
Weil die Behandlung des Bluthochdrucks zwei Therapeuten betrifft, die sich einig sein müssen (Patient und Arzt).
Weil zwei unterschiedliche Behandlungsansätze existieren, der nichtmedikamentöse und der medikamentöse.
Weil unter Umständen unterschiedliche Vorstellung darüber existieren, ob, wie und wie lange therapiert werden muss. weiterlesen
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4 Aug |
Die Heilkraft der Bewegung 12 Heilkraft der Bewegung
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Warum sollen wir uns bewegen? Teil 7 Das Gehirn
Inzwischen gilt es unter Fachleuten als gesicherte Erkenntnis, dass Bewegung und Sport einen positiven Einfluss auf unser Gehirn und unser Nervensystem haben. Gehirn und Nerven sind in der heutigen Ausgabe der Reihe Die Heilkraft der Bewegung im körperlichen Sinn angesprochen, also im Sinne von Nervenzellen, Schaltzentralen und Botenstoffen. Zum Thema Seele kommen wir im nächsten Artikel dieser Reihe.
Bis vor nicht allzu langer Zeit herrschte die allgemeine Lehrmeinung, dass dem Nervengewebe grundsätzlich die Fähigkeit zur Neubildung fehlt. Was zerstört ist, hieß es, ist unwiderruflich verloren. Inzwischen hat die Wissenschaft bewiesen, dass diese Auffassung falsch ist. Im Gegenteil, kaum ein Jahr vergeht, in dem es nicht neue Nachrichten aus der Neurologie, Neurobiologie, Neuropsychologie gibt, Spezialgebiete, die sich um den Aufbau und die Funktion unseres Gehirns kümmern. Die alte, starre Anschauung von der fehlenden Formbarkeit von Nervengewebe wurde dabei über den Haufen geworfen. weiterlesen
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1 Aug |
Dr. Kunze hört (nicht) auf 2 Kolumne des Monats
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August 2008
Hausbesuch
Dr. Kunze fuhr auf den Bauernhof, hielt vor der mächtigen Holztür und stieg aus dem Wagen. Er griff nach seinem Arztkoffer auf der Rückbank und stieg die wenigen Stufen zur Haustür hinauf. Altbäuerin Beerenbohm lag im Sterben und brauchte ihre tägliche Morphiumspritze.
Es war kalt und dunkel. Noch bevor er klopfen oder klingeln konnte, öffnete sich die Eingangstür. Dankbar empfing ihn die Enkelin, die neue Herrin des Hofes. Dr. Kunze betrat den warmen Flur und ließ sich den Mantel abnehmen. Tine bat ihn auf eine Tasse Tee in die Küche. Dort saßen der alte und der ehemals junge Bauer, der selbst bereits die Sechzig überschritten und seine Geschäfte an seinen Sohn und Tine übergeben hatte. Tines Mann fehlte in der Runde, er war im Stall und die Schwiegermutter war oben bei der alten Bäuerin, die das Bett nicht mehr verließ.
Dankbar nahm Dr. Kunze den Tee an, ihm war kalt. Beim Hausbesuch zuvor war das Wohnzimmer schlecht geheizt gewesen und die Fahrt im Auto hatte nicht gereicht, ihn zu wärmen. Er dankte Tine, hob die Tasse in die Richtung der beiden Männer und trank. Ein wohliges Brennen durchströmte seine Kehle, und das war nicht einzig dem Tee zu verdanken. Die Männer zwinkerten ihm zu.
„Auf die beiden Kälber von heute Nacht“, sagte der alte Bauer, dessen Frau ein Stockwerk höher im Sterben lag. Dr. Kunze erkundigte sich nach dem Verlauf der Geburten. Der Alte verstand nicht und der Sohn schilderte die dramatische Nacht, in der zwei Kühe nacheinander gekalbt hatten. Danach erzählte der alte Bauer von früher. Tine schenkte Tee nach und reichte Schmalzbrote, dazu selbst eingelegte Gurken. Es war gemütlich und Dr. Kunze legte seine Strickjacke ab.
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