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31 Aug |
Noch 2 Tage bis zur September-Kolumne Aktuelles
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Der andere Hausarzt präsentiert ab übermorgen, den 2. September 2008,
Teil 3 der monatlichen Kolumne “Dr. Kunze hört (nicht) auf”.
Dr. med. Anselm Kunze praktiziert als Hausarzt in eigener Praxis. Sein sechzigster Geburtstag liegt hinter ihm und immer häufiger denkt er ans Aufhören. Wie es dem eingefleischtem Hausarzt wohl diesmal ergeht? In der Juli-Ausgabe war der Arzt geneigt, seinen Beruf an den Nagel zu hängen. In der August-Kolumne erlebte er die schöne Seite seines Berufes.
Was in der September-Ausgabe geschieht, sei noch nicht verraten, aber sicher ist: Der Leser erhält wieder Einblick in die Seele eines Hausarztes und in seinen Alltag.
Für Neulinge dieser Serie steht der Einleitungstext zur Kolumne auf der Seite “Kolumne”.
Zu den Vorausgaben der monatlichen Kolumne geht’s unter dem Thema “Kolumne des Monats”.
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22 Aug |
Der Hausarzt in Bewegung In eigener Sache
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“Der andere Hausarzt” wird in der kommenden Woche selbst von der stärkenden Wirkung von Bewegung und Natur profitieren. Sieben Tage Bergwandern im Schweizer Wallis stärken Seele und Körper.
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21 Aug |
Wussten Sie schon…? Wussen Sie schon...?
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…dass eine Spritze (Injektion) von Ihrem Hausarzt auf verschiedene Weise verabreicht werden kann?
Es gibt die Spritze
 - unter die Haut (subcutan=s.c.), in diesem Fall soll das Medikament im Unterhautfettgewebe deponiert werden (Beispiel Insulin, Heparin). Im Prinzip ist es egal wo, ob Bauch, Oberschenkel oder Arm. weiterlesen
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19 Aug |
Die Heilkraft der Bewegung 14 Heilkraft der Bewegung
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Warum sollen wir uns bewegen? Teil 9 Unsere Abwehrkraft
Unser Immunsystem ist ein Bollwerk gegen innere und äußere Feinde. Im Wesentlichen besteht dieses Bollwerk aus Abwehrzellen und Abwehrstoffen.
Abwehrzellen sind weiße Blutkörperchen, beispielsweise sogenannte Killerzellen. Wie der Name verrät, handelt es sich um echte Kampfzellen, die den Feind regelrecht auffressen und ihn so vernichten.
Abwehrstoffe als zweites Standbein unserer Abwehr, sind vom Immunsystem gebildete Antikörper gegen feindliche Stoffe oder Oberflächen. weiterlesen
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16 Aug |
Die Chroniker-Bescheinigung 2 Heute in der Sprechstunde
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Kleingedrucktes lesen!
Als Hausarzt will ich erklären, warum ich so ausführlich auf dieser Bescheinigung herumreite:
Ihr Hausarzt ist nämlich derjenige, der Ihr Formular ausfüllt und die Voraussetzungen prüft. Unter anderem hat er Ihre Anwesenheit in den Vorquartalen zu überprüfen. Gerade gestern hatte ich in meiner Sprechstunde einen Fall, in dem ich die Bescheinigung nicht ausstellen konnte. Der Patient war enttäuscht von mir, dabei war es nicht meine Schuld. Während der Patient mit chronischem Bluthochdruck enttäuscht war, war ich überrascht, wie sehr mich mein Gefühl manchmal trügt. Ich hätte nämlich gewettet, dass ich diesen Patienten seit Jahren jedes Quartal spreche. Da er mit seiner seit Jahren bestehenden Hypertonie chronisch krank ist, hätte ihm ohne weiteres die Bescheinigung zugestanden.
Voraussetzungen werden überprüft weiterlesen
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15 Aug |
Die Chroniker-Bescheinigung 1 Heute in der Sprechstunde
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Unwissenheit kostet Geld
Heute haben sich gleich drei Patienten bei mir darüber beschwert, dass ihre Behandlung so viel kostet: Praxisgebühr, Rezeptgebühr, anteilige Krankenhauskosten und, und, und. Zwei von diesen drei Patienten hatten noch nichts von der sogenannten Chronikerbescheinigung gehört.
Ein Formular zum Geldsparen
Haben Sie seit Jahren Bluthochdruck, leiden Sie unter Asthma bronchiale oder unter Dauer-Rückenschmerzen? Dann sind Sie ein Patient mit einer klassischen chronischen Erkrankung. Diese Art Erkrankungen sind gemeint, wenn es darum geht, die Belastungsgrenze von chronisch kranken Patienten abzusenken. weiterlesen
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14 Aug |
Die Heilkraft der Bewegung 13 Heilkraft der Bewegung
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Warum sollen wir uns bewegen? Teil 8 Die Seele
Bewegung als Therapie
Dass Bewegung und Sport positiv auf unsere Seele wirken, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Aber erst seit relativ kurzer Zeit hat sich die Bewegung als Therapiemittel beispielsweise bei psychischen Erkrankungen etabliert. Kaum eine Entwöhnungskur, antidepressive oder psychosomatische Therapie wird heutzutage ohne ein zumindest begleitendes Sportprogramm durchgeführt. Immer häufiger wird Sport zu einem Hauptbestandteil der therapeutischen Seelenstärkung.
Die Chemie der Seele weiterlesen
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12 Aug |
Wussten Sie schon…? Wussen Sie schon...?
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…dass bei Übergewichtigen eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) weniger aussagekräftig ist als bei Normalgewichtigen?
Bei der Sonografie werden Schallwellen in das zu untersuchende Gewebe ausgesandt und dort unterschiedlich gestreut, reflektiert oder verschluckt. Der Rückstrom dieser Schallwellen wird in elektrische Impulse umgewandelt, mit deren Hilfe ein Bild aufgebaut wird. Neben anderen Störfaktoren ist ausgeprägtes Fettgewebe eine Barriere, die ein klares Bild verhindert. Dieser Umstand bezieht sich einerseits auf das Unterhautfettgewebe übergewichtiger Patienten, aber auch auf die Einbettung verschiedener Organe und Darmabschnitte in übermäßigen Fettschichten. In der Bildqualität und damit auch in der Beurteilbarkeit der Untersuchungsmethode bedeutet es beispielsweise einen Riesenunterschied, ob ein Ultraschallkopf einem schlanke Bauch aufliegt und der Weg von der Bauchhaut bis zu Leber oder Gallenblase nur wenige Zentimeter beträgt; oder ob der Schallkopf mehrere Dezimeter von der zu untersuchenden Organstruktur entfernt ist.
In der Praxis ist die harmlose Ultraschallmethode bei schlanken Menschen viel häufiger ausreichend ist als bei übergewichtigen. Untersuchungsergebnisse sind also bei Normalgewichtigen besser, schneller, einfacher und schonender zu haben.
Ein Grund mehr, das eigene Körpergewicht unter Kontrolle zu halten.
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9 Aug |
Was heißt eigentlich… Katheter? Was heißt eigentlich...?
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Das Wort Katheter ist griechischer Herkunft und bedeutet frei übersetzt „Einführen“. In der Medizin werden Röhrchen oder Schläuche in Hohlorgane, Adern oder Ausführungsgänge eingeführt. Dieser Vorgang dient der Untersuchung oder der Behandlung. Am bekanntesten ist dem Laien sicher der Harnblasenkatheter zur Behandlung der Harninkontinenz. Früher wurde diese Art Katheter ausschließlich über die Harnröhre (Urethra) in die Blase eingeführt. Heutzutage kommt bei zu erwartender Langzeit-Katheterisierung immer häufiger der sogenannte suprapubische Katheter zum Einsatz. Hierbei wird ein Silikonschlauch in eine künstlich zu schaffende Öffnung oberhalb des Schambeins (Os pubis) durch den Unterbauch direkt in die Harnblase eingeführt. Pflegerisch ist dieser Zugang auf Dauer deutlich einfacher und problemloser zu handhaben als ein Harnblasenkatheter über den natürlichen Weg (Infektionsgefahr). weiterlesen
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9 Aug |
Wussten Sie schon…? Wussen Sie schon...?
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…, dass Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf, Diphterie und Polio (Kinderlähmung) nicht nur für Kinder wichtig sind. Diese Infektionsvorsorge bleibt bis ins hohe Alter notwendig. Erwachsene sollten auf eine ausreichende Grundimpfung und eine Auffrischung alle zehn Jahre achten. Als Hausarzt sehe ich immerwieder, wie vor allem Mütter bestens für den Nachwuchs sorgen (ihn impfmäßig vielleicht sogar überversorgen) und für sich selbst nicht mit einer Silbe daran denken, den Impfschutz zu überprüfen.
(Siehe auch Artikel „Was heißt eigentlich…Polio?“)




