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Jul

Die Heilkraft der Bewegung 10

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Warum sollen wir uns bewegen? Teil 5 Diabetes mellitus
Diabetes (Durchfluss) mellitus (honigsüß) ist auf Deutsch der honigsüße Durchfluss. Dieser Begriff hat seinen Ursprung in der Tatsache, dass Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden, eine erhöhte Urinmenge produzieren. Dies geschieht, weil der Körper versucht, den überschüssigen Zucker (Glucose) aus der Blutbahn zu spülen. Schon die Mediziner der Antike haben festgestellt, dass der Urin von Zuckerkranken süß schmeckt. Die Geschmacks- und Riechprobe waren wichtige diagnostische Mittel im Zeitalter fehlender Teststreifen.
Dem Diabetes mellitus Typ I („jugendlicher Zucker“) liegt eine angeborene oder erworbene Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zu Grunde. Das Pankreas produziert zu wenig Insulin. Für die Zuckeraufnahme durch die Zellwand (Membran) ist Insulin als „Türöffner“ notwendig. Ausschließlich im Falle des erhöhten Zuckerbedarfs, beispielsweise während vermehrter Muskelarbeit (Bewegung, Sport) ist dieser Zuckereinstrom in die Zelle auch ohne Insulin möglich. Die Türen werden für die Glucose gleichsam weit geöffnet, um dem erhöhten Bedarf gerecht zu werden. Auf den „Pförtner“ Insulin wird dabei teilweise verzichtet, um den Prozess zu beschleunigen. Ein sehr guter Grund für Bewegung und Sport für Typ-I-Diabetiker.
Der Diabetes mellitus Typ II (”Alterszucker”) ist eine grundsätzlich andere Erkrankung als der Typ I. Hierbei spielt der Mangel an Insulin keine Rolle -im Gegenteil, häufig liegt bei den Betroffenen „Altersdiabetikern“ eine Insulinüberproduktion vor. Während also bei dem Typ-I-Diabetes ein Insulinmangel Leitsymptom ist, ist es beim Typ-II-Diabetes der Zuckerüberschuss.
Lesen Sie im nächsten Artikel dieser Reihe mehr über den Zusammenhang von Bewegung und Typ-II-Diabetes (”Alterszucker”)

Kommentare

Ein Kommentar zu “Die Heilkraft der Bewegung 10”

  1. Gesundheit am 24.07.2008 um 10:22 am Uhr 

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