31
Jul

Ab morgen Augustausgabe der Kolumne

categories Aktuelles    

Der andere Hausarzt präsentiert ab morgen, den 1. August 2008,
Teil 2 der monatlichen Kolumne “Dr. Kunze hört (nicht) auf”
.
Dr. med. Anselm Kunze praktiziert als Hausarzt in eigener Praxis. Sein sechzigster Geburtstag liegt hinter ihm und immer häufiger denkt er ans Aufhören. Der Leser darf gespannt sein, wie es dem eingefleischtem Hausarzt diesmal ergeht. Zuletzt in der Juli-Ausgabe war der Arzt geneigt, seinen Beruf an den Nagel zu hängen. In der neuen Ausgabe der Kolumne erleben wir ihn bei einem Hausbesuch. Was er dort erlebt sei noch nicht verraten. Nur soviel ist sicher: Der Leser erhält wieder ein wenig Einblick in die Seele eines Hausarztes.
Für Neulinge dieser Serie steht der Einleitungstext zur Kolumne auf der Seite Kolumne.
Zur Juli-Kolumne geht’s unter dem Thema Kolumne des Monats.

29
Jul

Was heißt eigentlich… TEP?

categories Was heißt eigentlich...?    

TEP ist Abkürzung für Total-Endoprothese und bedeutet den vollkommenen Ersatz eines innenliegenden Körperteils durch ein Implantat. Umgangssprachlich wurde die Abkürzung TEP bis vor einiger Zeit einzig für den kompletten künstlichen Ersatz eines Hüftgelenkes benutzt. Inzwischen können auch andere Gelenke und innenliegende Körperteile künstlich ersetzt werden (Knie-, Schulter-, Fingergelenke, Zahnwurzeln). Korrekt müsste man beim Hüftersatz also von einer Hüft-TEP sprechen, im Unterschied zu einer Knie-TEP (auch: KNEP).

27
Jul

Die Heilkraft der Bewegung 11

categories Heilkraft der Bewegung    

Warum sollen wir uns bewegen? Teil 6 Der “Alterszucker”
1. Der sogenannte Alterszucker hat mit einem Defekt der körpereigenen Insulinproduktion nichts zu tun. Im Gegenteil - häufig ist der Insulinspiegel erhöht. Warum wird trotzdem mit Insulin therapiert?
2. Der sogenannte Alterszucker hat wenig mit dem Alter zu tun. Warum heißt er dann Alterszucker?
Zwei Fragen, die mit dem folgenden Text beantwortet werden sollen und deren Beantwortung zeigt, wie wichtig in diesem Zusammenhang Bewegung und Sport sind. weiterlesen

25
Jul

Wann ist ein Blutdruck zu hoch? Teil 2

categories Heute in der Sprechstunde    

Im Kommentar zum ersten Teil dieses Artikels (2.7.08) kam die Frage auf, wie ein Blutdruck überhaupt ermittelt wird. Diese Frage ist für Patient und Hausarzt so wichtig, dass ich dazu ausführlich in Form eines Artikels Stellung nehme.
1. ist es richtig, dass heutzutage dem Pulsdruck (Differenz zwischen erstem und zweitem Blutdruckwert) eine immer größere Bedeutung beigemessen wird. Also, im Gegensatz zur früher vorherrschenden Meinung ist ein Blutdruck von 150/115 besser als ein Wert von 160/80. weiterlesen

24
Jul

Aus der Wand

categories Bücher    

aus der wandEine Erzählung von der Heilkraft der Bewegung
Das liebevoll gestaltete Büchlein aus dem Verlag Leben&Schreiben erzählt die Geschichte von Paula und Thomas. Damit ist die Erzählung keine reine Liebesgeschichte, denn es geht in Aus der Wand auch um die heilende Wirkung von Bewegung und Natur. Outdoorsport, in diesem Fall Laufen, Schwimmen und Freeclimbing, spielt eine wichtige Rolle.
Paula hat jahrelang ihren Körper und ihr persönliches Glück vernachlässigt. Sie ist traurig und todkrank geworden und glaubt nun, ihr Schicksal habe sich damit erfüllt. In dieser Situation trifft sie auf Thomas. Er hat seine Lebenskrise bereits durchlebt, hat Mittel und Wege gefunden, sich aus der Umklammerung des Unglücks zu befreien. Thomas ist zwar Mediziner, aber er ist nicht Paulas behandelnder Arzt. Er hilft ihr auf andere Weise, bis sie in der Lage ist, sich selbst zu helfen. Sie lernt Glück wieder zu spüren und darüber hinaus zu spenden.

23
Jul

Die Heilkraft der Bewegung 10

categories Heilkraft der Bewegung    

Warum sollen wir uns bewegen? Teil 5 Diabetes mellitus
Diabetes (Durchfluss) mellitus (honigsüß) ist auf Deutsch der honigsüße Durchfluss. Dieser Begriff hat seinen Ursprung in der Tatsache, dass Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden, eine erhöhte Urinmenge produzieren. Dies geschieht, weil der Körper versucht, den überschüssigen Zucker (Glucose) aus der Blutbahn zu spülen. Schon die Mediziner der Antike haben festgestellt, dass der Urin von Zuckerkranken süß schmeckt. Die Geschmacks- und Riechprobe waren wichtige diagnostische Mittel im Zeitalter fehlender Teststreifen. weiterlesen

22
Jul

Migränetherapie ohne Medikamente

categories Heute in der Sprechstunde    

Heute entspann sich folgendes Telefonat zwischen Hausarzt und Patient:

Patient: Alles wieder in Ordung!
Hausarzt: Ist ja wunderbar!
Patient: Dann bis zum nächsten Mal. Hoffentlich nicht so bald. weiterlesen

19
Jul

Die Heilkraft der Bewegung 09

categories Heilkraft der Bewegung    

Warum sollen wir uns bewegen? Teil 4 Venen und Haargefäße (Kapillare)
Venen sind diejenigen Gefäße, die das Blut zum Herzen hin transportieren. Im großen Kreislauf befördern sie sauerstoffarmes Blut und im kleinen Kreislauf, dem Lungenkreislauf, sauerstoffreiches Blut. Der Blutrückfluss zum Herzen geschieht im Gegensatz zu den Schlagadern passiv – durch äußeren Druck. weiterlesen

16
Jul

Die Heilkraft der Bewegung 08

categories Heilkraft der Bewegung    

Warum sollen wir uns bewegen? Teil 3 Die Schlagadern (Arterien)
Schlagadern (Arterien) sind diejenigen Gefäße, die das Blut vom Herzen weg transportieren. Im großen Kreislauf fließt sauerstoffreiches Blut über die Arterien in den Körper. Im kleinen Kreislauf fließt sauerstoffarmes Blut in die Lungen. Damit der Pumpdruck vom Herzen bis in die Haarwurzeln und in die Zehenspitzen aufrecht erhalten werden kann, besitzen die Schlagadern eine Muskelschicht, die in der Lage ist, den Blutfluss aktiv zu unterstützen. Diese Schlauchmuskeln halten den Druck aufrecht, so dass der Blutdruck an den Knöcheln nicht niedriger ist als dicht am Herzen. Außerdem gehorcht diese Muskulatur dem vegetativen Nervensystem. weiterlesen

14
Jul

Was heißt eigentlich… Diabetes mellitus?

categories Was heißt eigentlich...?    

Diabetes kommt aus dem Griechischen und heißt „Durchfluss“. Mellitus ist ein lateinischer Begriff und bedeutet „honigsüß“.
Die Untersuchungsmethoden in der antiken Medizin waren beschränkt. Es gab keine Labors oder Teststreifen, mit denen man beispielsweise den Urin eines Kranken hätte untersuchen können. Gängige Praxis waren deswegen bis in die Neuzeit die Riech- und Geschmacksprobe des Urins. Da nicht behandelte Diabetiker Zucker mit ihrem Urin ausscheiden, schmeckt ihr Urin süß. Darüber hinaus benötigt eine krankhafte Zuckerausscheidung viel Wasser als Transportmittel, dadurch erhöht sich die Urinmenge im Vergleich zu einem Gesunden, daher – „honigsüßer Durchfluss“

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