27
Jun

Was heißt eigentlich…EKG?

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Die Abkürzung EKG steht für Elektrokardiogramm (wörtlich Strom, Herz, Aufzeichnung, also Herzstromaufzeichnung). Das Elektrokardiogramm ist das Ergebnis einer Elektrokardiographie. Bei dieser Messmethode nutzt die Medizin die Tatsache, dass mit jedem Schlag des Herzens ein schwacher Erregungsstrom durch die Herzmuskulatur fließt (im Tausendstel-Volt-Bereich). Für den gesamten Körper gilt, ohne Stromfluss keine Muskelarbeit und das Herz ist nahezu komplett ein Muskel - in diesem besonderen Fall ein Hohlmuskel.
Das Auf und Ab der Nadel, die das Bild auf Thermopapier brennt, ist abhängig von der Stärke des gerade fließenden Ministromes. Bei dem entstehenden EKG spielt die Richtung des Stromflusses (vom Vorhof bis zur Herzspitze) ebenso eine Rolle wie die Richtung der Erregungsrückbildung. 
Die Erfahrung hat gezeigt, wie diese Aufzeichnungen bei einem Herzgesunden auszusehen haben und wie beispielsweise bei einem Vorder- oder Hinterwandinfarkt; oder wie Herzrhythmusstörungen und andere Veränderungen zu beurteilen sind. 

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